LandBauTechnik-Akademie - powered by AGRARTECHNIK


Die Werkstattseite im Fachbetrieb ist eine mit einer bundesweit einmalig breiten Ausrichtung, dabei bestens strukturiert: alle Karrieresteps bauen aufeinander auf, greifen dabei während der der Aus- und Fortbildung bewusst ineinander - was ja Sinn macht. Alle anderen Bereiche im Fachbetrieb - Logistik, Export, Gebrauchtmaschinen, Finanzen und vieles mehr - kann man (zumindest Branchen-spezifisch) nirgends wirklich lernen, es gibt für viele Positionen im Fachbetrieb kaum Aus- und wenig produktneutrale Fortbildung. Da kommt die LandBauTechnik-Akademie ins Spiel:

Die LandBauTechnik-Akademie ist ein gemeinsames Kind von Bundesverband und seinem offiziellen Organ AGRARTECHNIK. Den Verband interessiert daran vor allem eines: Er will, dass die Akademie für exakt diese Zielgruppe in den 5.ooo Fachbetrieben sog. „Branchen-Diplome“ schafft und vereinheitlicht, dabei bestehende Schulungen integriert und ein vergleichbares und hohes Niveau sicherstellt – schließlich ist der Bundesverband LandBauTechnik die Bildungsinstanz für Handel und Handwerk in der Branche schlechthin: Da staatliche Regelungen hier weitgehend fehlen – es gibt hier besonders breit angelegte Ausbildungsgänge, die jede Branche nutzen kann und nutzt – ist es seine Aufgabe, dafür zu sorgen, dass die Branchen-spezifische Fortbildung auf höchstem Niveau und Fabrikats-neutral existiert und dabei standardisiert ist. Ein „Gebrauchtmaschinen-Manager“ muss bei allen Bildungsträgern, die ihn einmal anbieten, den gleichen Inhalt haben, gleiche Umfänge, gleich gute Dozenten und Lehrmaterialien, aber immer: neutral und nicht exklusiv einem von vielen Anbieter zugehörig.

Bei der „Elektro-Fachkraft für Motorgeräte und Reinigungstechnik“ ist dies mittlerweile gelungen: Bundesweit nur noch acht Schulungsstätten schulen nach einem vom Verband entwickelten und von diesem kontinuierlich fortentwickelten System, die Schulungsstätten werden regelmäßig gecheckt, die Ergebnisse können sich sehen lassen. Die Lehrgänge gleichen Namens an anderen „wilden“ Schulungsstätten, die es daneben punktuell auch noch geben mag, sind nicht anerkannt und sterben mangels Nachfrage aus.

So soll es künftig auch für die Fortbildungsangebote in den Bereichen Logistik, Export, Gebrauchtmaschinen, Finanzen, Reifen und ggfs. viele weitere laufen: Die Akademie legt gemeinsam mit Branchen-Experten den Rahmen nach einheitlichem Muster fest; dies betrifft Personal, Unterlagen, Ausstattung und Organisationsfragen; auch das Aussehen der Urkunden ist geregelt. Als Schulungsstätte kann sich nach diesen Vorgaben jede Institution bewerben; die Akademie prüft und entscheidet, vergibt Lizenzen an die – gern: dezentralen – Schulträger. Dieser kann zudem noch einen eigenen spezifischen Teil anhängen, wie es bspw. beim Servicetechniker Land- & Baumaschinen schon heute üblich ist: Es gibt den „neutralen“ und nicht an ein Fabrikat gebundenen, und wer will legt noch einen „Fabrikats-gebundenen“ Schulungsteil drauf.

In der Anlage finden Sie zwei Artikel aus der AGRARTECHNIK, die diesen und weitere Aspekte der LandBauTechnik-Akademie ausleuchten.

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