Datenbank für das betriebliche Kataster von Sicherheitsdatenblättern


“Was passiert, wenn die Gewerbeaufsicht klingelt und nach „Sicherheitsdatenblättern“ fragt?“ heißt es heute vielfach in den Innungen. Gesundheits-, Arbeits- und Umweltschutz sind Chefsache:
Nach Arbeitsschutzgesetz ist der Arbeitgeber verpflichtet, alle erforderlichen Maßnahmen des Arbeitsschutzes für die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten zu treffen, auf ihre Wirksamkeit zu überprüfen und ggf. anzupassen. Hierzu ist eine gezielte und systematische Ermittlung und Bewertung der Gefährdungen notwendig.

Der Arbeitgeber, in dessen Unternehmen mit Gefahrstoffen umgegangen wird, hat erforderliche Maßnahmen zu treffen. Hersteller von Gefahrstoffen sind zur Feststellung der gefährlichen Eigenschaften verpflichtet und dieses dem Anwender in Form eines sog. „Sicherheitsdatenblattes“ mitzuteilen. Diese hat der Unternehmer zu kennen, aktuell und vollständig vorzuhalten - für sich, Mitarbeiter und Kunden. Aber Hand aufs Herz: Macht das wirklich jeder?
Der Verband bietet dazu eine online-Datenbanklösung: Jeder teilnehmende Betrieb kann darin online die für seine Gefahrstoffe zutreffenden Blätter markieren, runterladen und katalogisieren. Er gibt dort die im Betrieb befindlichen Mengen an und legt zugleich schon ein Kataster an. Regelmäßig wird er per Mail an eine Aktualisierung erinnert. Kostenpunkt: € 65,-/Jahr. Natürlich kann man auch seinen Auszubildenden dran setzen und wöchentlich einen Tag suchen lassen. Ob das für irgendwen aber günstiger ist? Für den Auszubildenden sicher nicht, den Betrieb auch nicht…
Infos bei allen Landesverbänden oder unter Tel.: 0201/89624-22.

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